Viel zu viel und viel zu wenig

By Viktor Schwabenland / 3. Oktober 2018

Viel zu viel und viel zu wenig
Euro, Franken oder Pfennig.
Menschen brauchen immer Geld.
Ohne gibt’s nichts in der Welt.

Kaufen, leihen, investieren…
Viele nach dem Reichtum gieren.
Geiz soll geil sein in der Werbung…
Was kann aus dem Menschen werden?

Ohne Sprit – der ist sehr teuer –
Fährt kein Auto. Auch bescheuert.
Armen Menschen hilft der Staat,
Doch sie werden auch nicht satt.

So beherrscht die Kohle Menschen,
So, dass manche sie auch fälschen.
Glücklich macht die Knete nicht,
Weil man an der Gier zerbricht.

Auch vom Geiz ist nicht erfreut,
Der, dem niemand ist der Freund.
Nur wer gibt und Freude hat,
Hat die Freunde und wird satt.

Warum?

Gefragt hab ich, doch nie kam eine Antwort
Auf eine Frage, die man sich öfter stellt:
Warum? Warum wurd‘ ich als Kind geschlagen?
Warum bin ich auf dieser dunklen Welt?

Warum gibt’s keine Hoffnung für den Kleinen,
Den Mutter in die Tonne wirft?
Warum gibt’s Krieg in den modernen Zeiten?
Warum versprüht man auf die Acker Gift?

Wer sagt mir das? Wer kann mir das erläutern?
Wer flüstert mir die Wahrheit in mein Ohr?
Wo sind denn glückliche und freie Leute,
Auf die man ohne Zwang und Drängen hört?

Ich weiß es nicht, doch ich kann sicher ahnen,
Warum Du grade diese Zeilen liest.
Denn Dich quält auch diese berühmte Frage:
WARUM? Warum Du auf Erde bist?

Na, Du bist hier, weil ich Dich heute brauche,
Um Dir zu sagen, dass Du wertvoll bist.
Wenn Du kaputt, zerbrochen, ausgelaugt bist,
Frag nicht warum. Das ist des Lebens List.

Ich hab dieses Gedicht heute für den Gedichte-Wettbewerb bei der Bibliothek der deutschsprachigen Gedichte geschrieben und abgeschickt. Das ist nicht das erste Mal, dass ich an so einem Wettbewerb teilnehme und einige Gedichte von mir wurden bereits in unter den ausgewählten Werken veröffentlicht.

In Gottes Gegenwart geborgen

In Deiner Gegenwart geborgen,
Verweilen will ich jeden Tag.
Ob mittags, abends oder morgens,
Du bist bei mir, weil ich Dich mag!

In Deiner Liebe fest verwurzelt
Will ich ein Diener Gottes sein.
Du bist mein Freund und mein Beschützer!
Nur durch Dein Blut bin ich jetzt rein.

In Deine Hand leg‘ ich die Sorgen,
Die mich belasten, dankend ab.
Du bist für meine Schuld gestorben,
Geblieben bist Du nicht im Grab.

Mein Herz und mein Verstand verloren
Hab ich in Dir, mein treuer Herr.
Du öffnest mir des Lebens Tore!
Dein Herz ist weiter als das Meer.

Dieses Gedicht ist heute im Gebet entstanden, als ich Gemeinschaft mit meinem Gott hatte. Unser Gott ist einfach wunderbar!

Ein (L)User

Es war einmal in unsrer Welt
Ein Mann der viel im Netz bestellt.
Er kauft dort viel und allerlei,
Sogar bei REWE Hühnerei.
Er ist bei Facebook sehr aktiv,
Auch wenn nicht immer positiv.
Er surft auf Seiten „achtzehn plus“,
Weil er sich „einen holen“ muss.
Man nennt ihn User und die Welt,
In der er lebt ist Onlinewelt.
Er sitzt zuhaus in seiner Couch,
Wird immer fetter und ist faul.
Er weiß nicht mehr wie’s draußen ist,
Weil er nur auf dem Bildschirm liest.
Und irgendwann ist er soweit,
Dass er, der Tod, sich zu ihm eilt.
Dann weiß er plötzlich und ganz klar,
Dass echtes Leben real war.
Doch leider hat er’s schon verpasst,
Nun liegt er schon im Grab verblasst!

Die Dummheit tötet

Die Dummheit greift die Menschheit an,
Um Lügen zu erzählen.
Die Weisheit, die man kriegen kann,
Will uns niemand empfehlen.

Der Dumme wird manipuliert,
Ihn kann man leicht betrügen.
Der Weise wird nur schikaniert,
Denn Weisheit sticht die Lügen.

Die Welt versinkt im Lügengeist,
Der Medien verführte.
Und nur der Weise wirklich weiß,
Wer ihn zur Weisheit führte.

Die Politik will Dummheit pur,
Denn Dumme zu regieren,
Ist doch so einfach und nicht nur,
Denn sie kann man verführen.

Wer Dummheit scheut, der kommt zu Gott,
Und bittet Ihn um Weisheit.
Wer das nicht tut, ist bereits tot,
Denn Dummheit tötet meistens.

Deine Seele

By Viktor Schwabenland / 15. September 2014

Deine Seele hat gelitten,
Deine Seele kennt die Not.
Jemand wollte’s Dir verbitten,
Nah zu sein an Deinem Gott.

Deine Seele schrie um Hilfe,
Deine Seele suchte Kraft
In der Bibel, in der Kirche,
Auch in einer dunklen Nacht.

Doch sie fand im Licht der Liebe
Alles, was sie wirklich braucht.
Von ihr wird sie jetzt getrieben
Und sie wird in Dir so laut,

Dass die ganze Welt im Dunkeln
Hören wird der Liebe Stimm‘!
Strahl sie aus! Hör auf, zu munkeln,
Liebe ist doch Dein Gewinn,

Dein Geschenk der bei Dir bleibet,
Auch wenn Du ihn weiter gibst!
Gott wird helfen, wenn Du leidest,
Noch mehr, wenn Du einfach liebst!

Dieses Gedicht habe ich am Wochenende vom 12. bis 14. September beim Workshop „Der ungezähmte Christ“ mit Günter Voelk geschrieben.

Solange Gott in Deinem Herzen lebt

By Viktor Schwabenland / 4. September 2014

Gestern hab ich bei Facebook über den Tod einer 24-Jährigen erfahren und es hat in mir einige Erinnerungen hervorgerufen, über die ich hier sprechen möchte.

Es ist traurig, wenn jemand stirbt, den man geliebt und geschätzt hat. Besonders wenn das passiert in frühen Jahren. Oft fragt man Gott, warum Er das zulässt, aber meistens gibt’s keine klare Antwort darauf. Vor einigen Jahren starb ein junger Mann (21 J.) aus meiner Gemeinde an Krebs und während er den letzen Atem machte, sagte er seinen Eltern mit Freude im Gesicht, dass Jesus ihn gerade abholt. Das war für die Eltern ein großer Trost, diese Gewissheit, dass ihr Sohn jetzt im Himmel ist. Vielleicht sollte es ein Zeugnis sein, dass Gott den Krebs nur zugelassen hat, um es den Eltern und Freunden zu offenbaren, dass Jesus unser Ziel ist und mancher Kampf, der verloren zu sein scheint, eigentlich Dank Gott bereits gewonnen wurde.
Dazu habe ich ein kurzes Gedichtet geschrieben:

Solange Gott in Deinem Herzen Lebt
Und Deine Seele dankbar zu Ihm schaut,
Getröstet wirst Du immer im Gebet!
Gott ist bei dem, der Ihm sein Herz vertraut.

Im Trauer, Sorge und Verlust,
Verliere nie die Hoffnung, Gottes Kind,
Auch wenn Du eine Träne weinen musst,
Schäme Dich dieser Träne nicht.

Gott gibt uns Zeit auf Erden, um ganz kurz,
Hier in der Welt für andere zu sein,
Dann führt zum Himmel unser Vater uns,
Dort werden wir im Paradiese sein.

Mein Vater…

Mein Vater, Du hast mich oft vermisst,
Als auf meinen eignen Pfaden ging.
Ich machte Fehler, auch als Christ,
Ich wollte nur mein eig’nes Ding.

Mein Vater, Du hast mich so geliebt,
Wie niemand sonst mich herzlich lieben kann.
Dein Herz mir alle meine Schuld vergibt,
Soviel wie Du hat mir niemand getan!

Mein Vater, Du hast mir zugehört,
Als ich im Schmerz und Trauer zu Dir rief.
Auch wenn mein Ruf hat diese Welt gestört,
Ich wusste, das mein Gott mir hilft.

Mein Vater, Du hast mich schon gekannt,
Als ich für Dich nur ein Gedanke war.
Du gibst mir Willen und Verstand!
Mit Dir erkenn‘ ich die Gefahr.

Mein Vater, Du bist mir heute nah,
Auch wenn der Sturm noch nicht beruhigt ist.
Was Du mir sagst ist wirklich immer wahr,
In Deiner Wahrheit find‘ ich keine List.

Mein Vater, zeig‘ mit jedes Herz,
Dem ich von Dir die Liebe geben soll.
Zeig mir die Not, Verzweiflung und den Schmerz
Und hilf durch mich, gib Deine Gnade voll!

Es gibt doch keinen Weihnachtsmann

Es gibt doch keinen Weihnachtsmann,
Der Menschen glücklich machen kann.
Es gibt nur einen wahren Gott,
Der helfen kann in jeder Not.

Er schenkt uns Freude, Gnade, Kraft,
Er hat für uns den Sieg vollbracht!
Er gibt uns Hoffnung, wenn nichts läuft!
Er freut sich, wenn sich jemand freut!

Gott will beschenken jeden Tag,
Was Weihnachtsmann doch nicht vermag.
Gott macht uns glücklich und erfüllt,
Weil Er uns für das Leben schult.

Gott macht uns frei, um frei zu sein,
Er macht die Herzen richtig rein.
In Ihm ist doch des Lebens Sinn!
Lassen Ihn doch wohnen in Dir drin!

Der schwere Weg

Der Weg ist eng, auf dem wir gehen sollen.
Des Feindes Heer macht auf uns immer Druck.
Wir gehen ihn, nicht weil wir’s für uns wollen,
Auch nicht für irgendeinen ird’schen Glück.

Der Weg des Herrn ist keine glatte Wiese,
Auf der nur Gras in grüner Schönheit wächst.
Auf diesem Weg begegnen uns auch Krisen,
Auch wenn die Seele nach dem Frieden lechzt.

Wir haben keine lebenslange Bleibe,
Wo der Zerstörer jeden Tag regiert.
Im Himmel nur ist unsrer Herzen Weide,
Wo auf uns wartet unser guter Hirt!

Der Weg dahin ist nicht immer so einfach,
Da liegen Steine, Dornen wachsen dort…
Gott aber gibt uns Kraft! Die wird uns reichen,
Den Weg zu gehen. Das ist Gottes Wort.

Was Gott verspricht, wird Er immer erfüllen,
Wenn man an Seine Worte herzlich glaubt.
Durch Glauben nur und nicht mit den Gefüllen,
Wird unser Leben wieder aufgebaut.

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