Gesucht – gefunden

By Viktor Schwabenland / 2. Januar 2019

Gott suchte Dich, um Dich zu finden,
Damit Du nicht verloren bist.
Jetzt suche Ihn, um sich zu binden
An Gott, den Du vom Herzen liebst.

Er hat Dich in der Welt gefunden,
Weil Er Dich liebt und an Dich glaubt.
Sei Du mit Ihm so eng verbunden,
Damit Dich niemand von Ihm raubt.

Gott hat Dich schon im Bauch der Mutter
So schön und wunderbar gemacht.
Er kam vom Himmel zu Dir runter
Und ging als Sieger von der Schlacht.

Dennoch ist Er bei Dir geblieben,
Denn Er braucht Dich als Spiegelbild,
Um die zu segnen und zu lieben,
Die Er durch Dich beschenken will.

Die Hoffnung

Hoffnung

Die Hoffnung, die Du täglich brauchst,
Um zu erleben was die Gnade ist,
Ist immer da, wenn Du zum Himmel schaust,
Wenn Du von Deinem ganzen Herzen liebst.

Die Hoffnung bleibt nur dann besteh’n,
Wenn Gottes Geist Dich durch Dein Leben führt.
Er lässt Dich nicht im Elend untergeh’n,
Er weiß genau, was gut ist und wofür.

Die Hoffnung lebt, auch wenn die Welt vergeht,
Weil Gott persönlich diese Hoffnung gibt.
Nicht jeder Ihn und Seinen Plan versteht,
Doch jeder spürt wie herzlich Gott ihn liebt.

Die Hoffnung sieht, was niemand kennt,
Was niemand sehen und bestaunen kann.
Und wer sie hat und sie als seine nennt,
Der freut sich, weil er viel gewann. 

Oh, Du stressige!

By Viktor Schwabenland / 24. Dezember 2018

Wir laufen, schnaufen, holen, kaufen,
Wir schmücken Tannenbaum mit Licht,
Weil wir zum Weihnachten uns wünschen,
Dass Glück und Frieden uns umgibt.

Im Stress der Weihnachtsvorbereitung
Vergessen wir worum es geht.
Wir sind gestresst, genervt und einsam,
Weil niemand uns so gut versteht.

Deswegen ist Er doch gekommen,
Um uns zu lieben, zu versteh’n,
Der Herr der Herrn ist Mensch geworden
Und will mit uns durch’s Leben geh’n.

Er hat sich selbst verschenkt an Menschen,
Für die es keine Hoffnung gab.
Jetzt ist Er da als unser Retter,
Der jedem seine Schuld vergab.

Auch wenn die Glocken nicht mehr klingeln,
Wenn’s auch nach Weihnachtsgans nicht riecht,
Denk immer dran: Er ist gekommen,
Bei Dir zu sein! Schau auf Sein Lich!

Viel zu viel und viel zu wenig

By Viktor Schwabenland / 3. Oktober 2018

Viel zu viel und viel zu wenig
Euro, Franken oder Pfennig.
Menschen brauchen immer Geld.
Ohne gibt’s nichts in der Welt.

Kaufen, leihen, investieren…
Viele nach dem Reichtum gieren.
Geiz soll geil sein in der Werbung…
Was kann aus dem Menschen werden?

Ohne Sprit – der ist sehr teuer –
Fährt kein Auto. Auch bescheuert.
Armen Menschen hilft der Staat,
Doch sie werden auch nicht satt.

So beherrscht die Kohle Menschen,
So, dass manche sie auch fälschen.
Glücklich macht die Knete nicht,
Weil man an der Gier zerbricht.

Auch vom Geiz ist nicht erfreut,
Der, dem niemand ist der Freund.
Nur wer gibt und Freude hat,
Hat die Freunde und wird satt.

Warum?

Gefragt hab ich, doch nie kam eine Antwort
Auf eine Frage, die man sich öfter stellt:
Warum? Warum wurd‘ ich als Kind geschlagen?
Warum bin ich auf dieser dunklen Welt?

Warum gibt’s keine Hoffnung für den Kleinen,
Den Mutter in die Tonne wirft?
Warum gibt’s Krieg in den modernen Zeiten?
Warum versprüht man auf die Acker Gift?

Wer sagt mir das? Wer kann mir das erläutern?
Wer flüstert mir die Wahrheit in mein Ohr?
Wo sind denn glückliche und freie Leute,
Auf die man ohne Zwang und Drängen hört?

Ich weiß es nicht, doch ich kann sicher ahnen,
Warum Du grade diese Zeilen liest.
Denn Dich quält auch diese berühmte Frage:
WARUM? Warum Du auf Erde bist?

Na, Du bist hier, weil ich Dich heute brauche,
Um Dir zu sagen, dass Du wertvoll bist.
Wenn Du kaputt, zerbrochen, ausgelaugt bist,
Frag nicht warum. Das ist des Lebens List.

Ich hab dieses Gedicht heute für den Gedichte-Wettbewerb bei der Bibliothek der deutschsprachigen Gedichte geschrieben und abgeschickt. Das ist nicht das erste Mal, dass ich an so einem Wettbewerb teilnehme und einige Gedichte von mir wurden bereits in unter den ausgewählten Werken veröffentlicht.

In Gottes Gegenwart geborgen

In Deiner Gegenwart geborgen,
Verweilen will ich jeden Tag.
Ob mittags, abends oder morgens,
Du bist bei mir, weil ich Dich mag!

In Deiner Liebe fest verwurzelt
Will ich ein Diener Gottes sein.
Du bist mein Freund und mein Beschützer!
Nur durch Dein Blut bin ich jetzt rein.

In Deine Hand leg‘ ich die Sorgen,
Die mich belasten, dankend ab.
Du bist für meine Schuld gestorben,
Geblieben bist Du nicht im Grab.

Mein Herz und mein Verstand verloren
Hab ich in Dir, mein treuer Herr.
Du öffnest mir des Lebens Tore!
Dein Herz ist weiter als das Meer.

Dieses Gedicht ist heute im Gebet entstanden, als ich Gemeinschaft mit meinem Gott hatte. Unser Gott ist einfach wunderbar!

Ein (L)User

Es war einmal in unsrer Welt
Ein Mann der viel im Netz bestellt.
Er kauft dort viel und allerlei,
Sogar bei REWE Hühnerei.
Er ist bei Facebook sehr aktiv,
Auch wenn nicht immer positiv.
Er surft auf Seiten „achtzehn plus“,
Weil er sich „einen holen“ muss.
Man nennt ihn User und die Welt,
In der er lebt ist Onlinewelt.
Er sitzt zuhaus in seiner Couch,
Wird immer fetter und ist faul.
Er weiß nicht mehr wie’s draußen ist,
Weil er nur auf dem Bildschirm liest.
Und irgendwann ist er soweit,
Dass er, der Tod, sich zu ihm eilt.
Dann weiß er plötzlich und ganz klar,
Dass echtes Leben real war.
Doch leider hat er’s schon verpasst,
Nun liegt er schon im Grab verblasst!

Die Dummheit tötet

Die Dummheit greift die Menschheit an,
Um Lügen zu erzählen.
Die Weisheit, die man kriegen kann,
Will uns niemand empfehlen.

Der Dumme wird manipuliert,
Ihn kann man leicht betrügen.
Der Weise wird nur schikaniert,
Denn Weisheit sticht die Lügen.

Die Welt versinkt im Lügengeist,
Der Medien verführte.
Und nur der Weise wirklich weiß,
Wer ihn zur Weisheit führte.

Die Politik will Dummheit pur,
Denn Dumme zu regieren,
Ist doch so einfach und nicht nur,
Denn sie kann man verführen.

Wer Dummheit scheut, der kommt zu Gott,
Und bittet Ihn um Weisheit.
Wer das nicht tut, ist bereits tot,
Denn Dummheit tötet meistens.

Deine Seele

By Viktor Schwabenland / 15. September 2014

Deine Seele hat gelitten,
Deine Seele kennt die Not.
Jemand wollte’s Dir verbitten,
Nah zu sein an Deinem Gott.

Deine Seele schrie um Hilfe,
Deine Seele suchte Kraft
In der Bibel, in der Kirche,
Auch in einer dunklen Nacht.

Doch sie fand im Licht der Liebe
Alles, was sie wirklich braucht.
Von ihr wird sie jetzt getrieben
Und sie wird in Dir so laut,

Dass die ganze Welt im Dunkeln
Hören wird der Liebe Stimm‘!
Strahl sie aus! Hör auf, zu munkeln,
Liebe ist doch Dein Gewinn,

Dein Geschenk der bei Dir bleibet,
Auch wenn Du ihn weiter gibst!
Gott wird helfen, wenn Du leidest,
Noch mehr, wenn Du einfach liebst!

Dieses Gedicht habe ich am Wochenende vom 12. bis 14. September beim Workshop „Der ungezähmte Christ“ mit Günter Voelk geschrieben.

Solange Gott in Deinem Herzen lebt

By Viktor Schwabenland / 4. September 2014

Gestern hab ich bei Facebook über den Tod einer 24-Jährigen erfahren und es hat in mir einige Erinnerungen hervorgerufen, über die ich hier sprechen möchte.

Es ist traurig, wenn jemand stirbt, den man geliebt und geschätzt hat. Besonders wenn das passiert in frühen Jahren. Oft fragt man Gott, warum Er das zulässt, aber meistens gibt’s keine klare Antwort darauf. Vor einigen Jahren starb ein junger Mann (21 J.) aus meiner Gemeinde an Krebs und während er den letzen Atem machte, sagte er seinen Eltern mit Freude im Gesicht, dass Jesus ihn gerade abholt. Das war für die Eltern ein großer Trost, diese Gewissheit, dass ihr Sohn jetzt im Himmel ist. Vielleicht sollte es ein Zeugnis sein, dass Gott den Krebs nur zugelassen hat, um es den Eltern und Freunden zu offenbaren, dass Jesus unser Ziel ist und mancher Kampf, der verloren zu sein scheint, eigentlich Dank Gott bereits gewonnen wurde.
Dazu habe ich ein kurzes Gedichtet geschrieben:

Solange Gott in Deinem Herzen Lebt
Und Deine Seele dankbar zu Ihm schaut,
Getröstet wirst Du immer im Gebet!
Gott ist bei dem, der Ihm sein Herz vertraut.

Im Trauer, Sorge und Verlust,
Verliere nie die Hoffnung, Gottes Kind,
Auch wenn Du eine Träne weinen musst,
Schäme Dich dieser Träne nicht.

Gott gibt uns Zeit auf Erden, um ganz kurz,
Hier in der Welt für andere zu sein,
Dann führt zum Himmel unser Vater uns,
Dort werden wir im Paradiese sein.

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